re-cycled, re-furbished, re-done

re-cycled, re-furbished, re-done

Furniture has been with us almost since the beginning of time. A piece of furniture not just for practical purposes, but as an expression of royalty, of religion, of hierarchy, of art. We examine the history of these unique objects which has served each one of us since childhood.

Through my work I transform furniture into a unique and individual object. Things that once were mass-produced and homogenous, become singular and unique: re-cycled, re-furbished, re-mixed, re-decorated and re-done.

I am particularly interested to give value and meaning to something that has been overlooked. To free the object from its traditional use and turn it into something special. Through this process the furniture that were once used on a daily basis, become a self-sufficient piece of art. Hereby I explore traditional historical objects that gain value by a mere change of perspective. It is these themes of pieces as sculptural objects and art as object of utility that I am particularly fascinated by.

It is the love for the daily things that we surround ourselves with, their unique shape and expression, that give me hope that not all is lost to pure consumerism and IKEAlisation.

Möbel begleiten den Menschen fast seit den Anfängen unserer Geschichte. Sie waren oft und bleibten immer noch außer praktischem Gegenstand auch ein Kunstwerk, Ausdruck der Arbeiter, Monarchie oder Religionswürde.

Alle Menschen gebrauchen Möbel. Wir betrachten die Geschichte eines Möbelstücks, welches sich ein jeder von uns von Kindheitsbeinen bis zum Alter zunutze macht. Das Möbelstück als solches wird durch meine Arbeit zu einem einzigartigen, außergewöhnlichen und individuellen Gegenstand verwandelt. Die meist industriell hergestellten Gebrauchsgegenstände werden zu Einzelstücken, sie werden re-cycled, re-furbished, re-mixed , re-deone oder re-decorated.

Mir geht es darum, etwas unbeachtetem Wert zu verleihen, einem alltäglichen Gegenstand zu helfen, Beachtung zu erlangen, ihn zu etwas besonderem zu machen und ihn aus seinem reinen Gebrauch zu befreien. Den Möbeln, die wir täglich nutzen, wird dabei die Ehre des autarken Kunstgegenstandes zuteil. Somit setze ich mich mit traditionellen Gegenständen der Geschichte auseinander, die heute noch mehr an Wert gewinnen, wenn sie richtig betrachet werden. Möbel als Objekte und die Kunst als Gebrauchsgegenstand sind die Themen, die mich stark beschäftigen.

Die Liebe zu den Dingen, um die wir leben, und deren Einzigartigkeit, lassen mich hoffen, dass wir nicht dem puren Konsum und der Ikealisierung verfallen sind.

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© 2018 Markus Friedrich Staab